







Notizen aus dem Tagabuch
An einem Tag beim Spaziergang, da war ich in Busan um meine Familie zu besuchen, sah ich Felsen am Fuße der Klippe, aus einiger Ferne. Dann dachte ich darüber nach, was ich sehen würde, wenn ich dorthin ginge. Und ich sah wieder, wo ich stand. Ich schaute nach vorn, und lief weiter. Da waren andere Sachen, aber nicht die Felsen in Sicht. Wenn ich meinen Kopf drehte, hätte ich die Felsen wieder gesehen.
Wenn man den Kopf dreht, ändert sich das, was man sieht. Ich sehe den Ort, wo ich bin. Die Uferpromenade in Busan, von der aus ich den Horizont sehen konnte, ein Balkon in Berlin, von dem aus ich am Neujahrstag das Feuerwerk beobachtete, und die Straßen, an denen ich auf dem Weg zur Arbeit vorbeifahre. Der Standort ändert sich, jeden Moment findet mich mein Körper wieder.