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Mit >Wenn man den Kopf dreht, …< wird eine Reihe von Wandobjekten präsentiert, die einen zeitbasierten Prozess in sich tragen. Die ursprüngliche Motivation für diese Arbeit war ein Gefühl der spirituellen Entfremdung, wodurch das Betrachten der Welt zum Sehen des Sehens wird. Bei der Herstellung der fragmentarischen Platten wird eine vom Künstler konzipierte Aktion durchgeführt, in der sich der Künstler entweder bewegt oder still verharrt, dabei jedoch nach vorne schaut. Während dieses Prozesses entstehen Fotos und Texte, die nach der Aktion auf den Platten fixiert werden. Die Objekte, die in den Bildern erscheinen und historische sowie gesellschaftliche Kontexte aufweisen, werden nicht nach ihren menschlich-sozialen Eigenschaften bewertet. Vielmehr dienen sie ausschließlich dazu, die räumlichen Wanderungen zu zeigen, bei denen sich der Betrachter bewegt, sich einem Gegenstand nähert oder sich von ihm entfernt.

Ich verbringe etwa vier Tage pro Woche in den historischen Museen, in denen ich tätig bin, und die restliche Zeit in meinem Atelier. Somit findet meine Arbeit überwiegend in den Räumen statt, in denen ich mich aufhalte. Dennoch habe ich das Gefühl, dass die Realität, die ich erlebe, weitgehend von diesen Räumen entkoppelt ist. Diese Kluft zwischen meiner persönlichen Wahrnehmung und der gemeinschaftlichen Welt lässt sich nicht einfach auf Geist und Raum reduzieren.

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